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Kommissar Loeb, Chef der Mordkommission in Zürich, hätte sich kaum je träumen lassen, dass er gegen seine eigene Chefin, die Polizeidirektorin von Zürich, ermitteln muss. Mit Diplomatie und Raffinesse kommt er zu einem überraschenden Ergebnis.
Ein Araber wird tot in seiner Wohnung gefunden. Der Kommissar ermittelt in verschiedene Richtungen. Schliesslich stellt sich heraus, dass der Tote unter falschem Namen undercover für die syrische Regierung im deutschsprachigen Raum spionierte.
Das Schicksal des Ermordeten ist verquickt mit jenem eines jungen christlichen Libanesen, der während des Bürgerkrieges geschändet und gefoltert wird. Nach seiner Flucht aus dem Libanon und nach einer Irrfahrt durch Europa landet er in der Schweiz, wo man ihm das Asyl verweigert. Nach weiteren Abenteuern kann er schliesslich seinen Status in Zürich legalisieren. Doch auch hier hören die Verfolgungen nicht auf. Er wird Opfer von Vorurteilen, obwohl er nicht dem Klischee eines Arabers entspricht. Dieser Teil entspricht teilweise tatsächlichen Gegebenheiten.
Dann geschieht ein zweiter Mord. Die Polizei muss gegen ihre eigene politische Chefin ermitteln. Schliesslich finden die Ermittler einen der Mörder in der rechtsextremen Szene. Doch die Fahndung nach dem zweiten Täter gestaltet sich schwierig. Der Libanese gerät in Verdacht, den Mann umgebracht zu haben. Der Zufall kommt Kommissar Loeb zu Hilfe, den Mörder dingfest zu machen.


ISBN 978-3-86455-941-9